Gelebte Partizipation

Was bedeutet Partizipation für unsere Kita?

In unserer Kita ist gelebte Partizipation ein wichtiger Teil des Kita-Alltags. Die Kinder werden in vielen Situationen und Entscheidungen einbezogen. Sie entscheiden zum Beispiel selbst, was sie spielen möchten, und lernen, Konflikte eigenständig zu lösen. Unser Ziel ist es, dass die Kinder früh lernen, für ihre Entscheidungen einzustehen und demokratische Prozesse zu verstehen. Konflikte sollen so weit wie möglich selbstständig und kindgerecht gelöst werden. Kinderrechte sind dabei ein wichtiges Thema und werden aktiv im Alltag besprochen. Besonders wichtige Momente für gelebte Partizipation sind unser Morgenkreis und das Kinderparlament.

Umsetzung im Kita-Alltag: Kinderparlament und Morgenkreis

Unsere Kinder werden in den Morgenkreis und das Kinderparlament integriert, um aktiv an der Gestaltung ihres Kita-Alltags teilzunehmen:

  • Morgenkreis: Die Kinder wählen das Thema des Spielzeugtages durch Abstimmungen mit Zeichnungen und Knöpfen. Sie lernen dabei, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren und ihre eigenen Ideen einzubringen. Diese Methode fördert das Verständnis für Mehrheitsentscheidungen und stärkt die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.
  • Kinderparlament: Hier wird der Streitschlichterteppich genutzt, um Konflikte zu lösen. Die Kinder testen eigene Handlungsstrategien und unterstützen sich gegenseitig, wodurch sie ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickeln.

Vorteile für die Familien

Die Einbindung der Kinder in Entscheidungsprozesse und Konfliktlösungen hat weitreichende positive Effekte:

  • Stärkung der Entscheidungsfähigkeit: Kinder lernen, eigene Entscheidungen zu treffen und dafür einzustehen.
  • Konfliktmanagement: Sie entwickeln Fähigkeiten, Konflikte angemessen auszutragen und Lösungen zu finden, die nicht körperlicher Natur sind.
  • Inklusion: Alle Kinder, auch diejenigen, die sich verbal nicht so gut ausdrücken können, werden aktiv in die Prozesse einbezogen und unterstützt.